MODELLPROJEKTE

Seit Herbst 2014 steht Dresden/ Sachsen deutschlandweit in den Nachrichten – tausende Menschen demonstrieren Woche für Woche und verbreiten ihre (vermeintlichen) Ängste und Sorgen.  Aus diesem aktuellen Anlass heraus beschäftigt sich das Projekt play fair, zusammen mit sächsischen SchülerInnen, verstärkt medienpädagogisch mit dem Thema „Asyl und Flucht“. Ängste vor dem Fremden werden abgebaut, bevor sie sich in Vorurteile und Hass umwandeln.

Das regionale Modellprojekt soll sich medienpädagogisch mit der Frage beschäftigen „Wer bist du?“. An drei ausgewählten Modellschulen in Sachsen werden dazu Projekttage durchgeführt. Unter dem bereits bekannten Slogan „play fair“ sollen die Schulakteure beim Aufbau demokratischer Strukturen innerhalb des Klassenverbands, bei der Vermittlung von respektvollem und tolerantem Umgang miteinander sowie mit Fakten und Zahlen rund um die aktuelle Asylpolitik in Sachsen unterstützt werden.

Im Kontext der Erstellung eines eigenen Films bzw. filmspezifischer Komponenten werden die SchülerInnen aktiv in den Lernprozess eingebunden und können sich kreativ und produktiv daran beteiligen. Jede Modellklasse wird von einem festen Team, bestehend aus je drei Pädagogen, über alle Projekttage begleitet.

Zum Abschluss des Projekts werden die Ergebnisse und Filme präsentiert, die von den SchülerInnen selbst erarbeitet worden. Das bedeutet, dass dabei ein Produkt entsteht, das den SchülerInnen bleibt und das sie Anderen zeigen können.